33. Abenteuer: Die Suche nach dem 6. Zeichen
10. BOR 1021 BF - ...
Kurze Zusammenfassung
Die Helden gehen zu den Trollen um die Geheimnisse um das sechste Zeichen zu lüften.
Am Schlund
Der Herr des Feuers bringt die Gezeichneten und das Volk der Brilliantzwerge aus den mit Lava gefluteten Hallen von Lorgolosch zum Schlund. Sofort werden bei allen Erinnerungen an die Erstehung Siebenstreichs und die verlustreiche Abwehrschlacht gegen Rhazzazor und die Borbaradianer wach. Hochwürden Fern, Sohn des Fendahl nimmt die Helden im Angroschtempel auf, wo man sich von den Strapazen erholen und Pläne schmieden kann. Dubaschtan verbleibt zunächst in Grimows Besitz. Es wird dann entschieden dem Ruf des Konzils der Elemente nach Drakonia zu folgen, zu dringlich erscheint es, auf der Suche nach dem 6. Zeichen weiterzukommen. Dexter Nemrod wird aber über eine kurze Nachricht darüber informiert, dass die Gezeichneten noch am Leben und "aktiv" sind.
Zurück in Drakonia
Luftdschinne tragen die Gezeichneten und die anderen Gefährten nach Drakonia. Dort berät man mit Pyriander di Ariarchos die Erkenntnisse des Konzils zum Kind und zum 6. Zeichen. (Details zum Wissensstand über das 6. Zeichen kann man >>hier<< nachlesen). Doch zunächst werden die Helden - und auch Raidri Conchobair, der ebenfalls in Drakonia weilt, zum "Relief der Gezeichneten" gebracht, einer Darstellung der Sieben Zeichen, die etwa 60.000 Jahre alt ist. Offensichtlich kehren also auch die Zeichen in verschiedenen "Inkarnationen" wieder. Vor dem Relief übergibt Raidri für die Dauer des Aufenthalts in Drakonia Siebenstreich an Travin. In diesem Moment ist für alle Zeichenträger die Gemeinschaft der Gezeichneten zum ersten Mal zu sechst spürbar - deutlich wird aber auch besonders das Fehlen des sechsten Zeichens.
Der in den Al'Anfanischen Phrophezeiungen lautende Vers zum "Geflügelten Geschoss, das dem Grauen der Götter gilt" wird mit dem Amul Dschadra in Verbindung gebracht, einem Berggipfel in der Nähe Drakonias. Eine Dschinnenreise dorthin bringt letztlich keine neuen Erkenntnisse außer einem gewissen Gefühl der Hilflosigkeit angesichts der Naturgewalten, die am Amul Dschadra herrschen. Die 6 Zeichenträger bilden einen gemeinsamen Kreis, es gelingt ihnen, die Kraft der Gemeinschaft dadurch deutlich zu spüren.
Bedeutend scheint die Information zu sein, dass es vor 500 Jahren zur Zeit der Magierkriege (Borbarad vs. Rohal) einen Trollschamanen namens Krallerwatsch, Sohn des Krallulatsch nach Drakonia verschlug, der eine ausgedehnte Reise zum Amul Dschadra unternahm und sich Hilfe erhoffte gegen das "Kindeskind des Phex". Er verließ später das Konzil mit den Worten, dass das "Mudra" (tul. für "Zeichen") erst dann genügend Kraft gesammelt haben würde, wenn sich sein Name zweimal verwechselt habe.
Dies veranlasst die Gemeinschaft die Trolle aufzusuchen um den Schamanen Krallerwatsch zu finden, da die Trolle offenbar mehr über das 6. Zeichen wissen. Der einzig bekannte Troll, den man "aktiv" aufsuchen, ist Baron Struzz - ein echter Baron des Reiches, der über die Baronie Trollstein in den Trollzacken herrscht.
Die Gemeinschaft hat viel Kontakt mit dem Kind, insbesondere Wulfhelm widmet sich dem leibhaftigen "Werkzeug Satinavs" auf Dere. Irgendwann fragt es die Helden nach seinem Namen - offensichtlich fehlt ihm als wichtiger Baustein auf dem Weg zur Selbsterkenntnis sein Name. Man vermutet, dass damit der "Wahre Name" ähnlich dem eines Dämonen gemeint ist, schließlich ist sein Vater nichts anderes als ein dreizehngehörnter Dämon...
Die Helden machen sich dann per Dschinnentransport auf den Weg nach Perricum, um im dortigen Adelsregister Auskunft über Baron Struzz einzuholen. (Anmerkung: Das Konzil gibt jedem Helden 2 Heiltränke und ggf. auch zwei Zaubertränke, außerdem eine Adlerfeder, die fünfmal einen Dschinn zu Transportzwecken rufen kann. Karmo begleitet die Helden weiterhin als Gesandter des Konzils.)
Auf dem Weg schlichten die Gezeichneten und insbesondere Ilcoron einen Konflikt zwischen einem Novadiheer und einigen aranischen und mittelreichischen Truppen. Es stellt sich heraus, dass der Kalif Malkillah III. seinen Scharfrichter (den 'Mautaban') mit 200 seiner besten Krieger ausgesendet hat, um sich dem Heer wieder Borbarad anzuschließen. Die Helden beschließen das Heer der Novadis nach Perricum zu geleiten.
Bei den Trollen
In Perricum treffen die Helden auf den Stadtvogt und den Inquisitionsrat Amando Lacondo da Vanya. Es wird kurz die allgemeine militärische Lage besprochen und Lacondo lässt sich von den Gezeichneten berichten, was ihre nächsten Ziele sind. Er überträgt daraufhin den Auftrag an die Helden, die Trolle dazu zu bewegen auf Seiten der Verbündeten gegen Borbarad in die letzte Schlacht zu ziehen. Die "Seeadler von Beilunk" bringt die Gezeichneten an die Küste der Baronie "Trollnase", wo Baron Struzz dann nach beschwerlicher Wanderung gefunden werden kann. Dass der Feind auch Interesse an den Trollen bzw. der Vereitelung von Plänen zu einem Bündnis zwischen Trollen und den Streitmächten wider Borbarad hat, wird deutlich, als ein Attentat auf Baron Struzz im letzten Augenblick verhindert werden kann.
Baron Struzz beschließt - nachdem er die Gezeichneten (trollisch: "Rosch Chod Dorr") erkannt hat - diese nach Graulgatschor, einer mythischen Trollfestung, zu bringen. Dort findet in wenigen Tagen ein Thing aller Trollstämme statt um das Verhalten der Trolle in diesem Krieg zu beraten. Diesen Thing hat Krallerwatsch, Sohn des Krallulatsch einberufen - mächtigster Trollschamane und selbst Oberhaupt eines Trollstammes.
Der Weg zu den Trollen führt über geheimnisvolle "Trollpfade" - Teleportationsportale durch mystische Trollmagie - sehr viel schneller als erwartet in die höchsten Gipfel der Trollzacken in die Nähe des Berges Wolkenkopf. Kurz vor dem Ziel wird ein toter Troll gefunden, einer der Trollfürsten namens Drollgomp. Es kann mittels Hellsichtsmagie nachgewiesen werden, dass er durch den Einsatz von Borbaradianischer Magie getötet wurde.
Die Trollfestung Graulgatschor ist in ihren gigantischen Außmaßen...